Amerika 2014 // Tag 4: Von Ost nach West

Unseren letzten Morgen in New York verbringen wir mitten im Großstadt-Trubel, im Straßencafé „Café Metro“ (162 W 56th Street), in das wir uns bereits am Vortag irgendwie verliebt haben. Glücklicherweise ergattern wir einen der wenigen Sitzplätze draußen und erleben bei Toast, Speck, Eiern und Orangensaft, wie New York langsam erwacht: Die Gehsteige werden gefegt, Passanten trinken auf dem Weg zur Arbeit ihren morgendlichen Coffee-to-go, Geschäftsmänner mit Aktentasche laufen hektisch telefonierend über die Ampeln, Taxifahrer hupen ungeduldig Fußgänger an und Polizeisirenen tönen von Weitem durch die Straßen. Sicher, wenn man Ruhe sucht, ist das eher der falsche Ort. Aber für uns ist in diesem Moment einfach alles nur perfekt. 🙂

We’re going to San Francisco…

Am Nachmittag soll unsere Reise weiter in Richtung San Francisco gehen. Wir planen dort, noch am selben Tag mit unserem Mietauto eine erste Stadterkundung zu unternehmen und einen gemütlichen Abend zu verbringen. Leider kommt es ganz anders…

Unser Flug hat nämlich acht Stunden Verspätung. Als Entschädigung gibt es für jeden Passagier einen $12-Essensgutschein. Allerdings lässt sich damit recht wenig anfangen. Erstens ist es fast unmöglich, zu so später Stunde an einem Flughafen (!) ein Essen für $12 zu finden und zweitens dabei auch noch so gesättigt zu sein, dass einem das fehlende Essen im Flugzeug nichts ausmacht. Wir machen das Beste daraus und freuen uns sehr, als gegen 23:30 Uhr schließlich unsere Maschine abhebt.

Erschöpfung macht sich breit

Circa sechs Stunden später erreichen wir wohlbehalten den Flughafen San Francisco und durchqueren auf dem Weg zur Autovermietung Alamo die vielen, menschenleeren Terminals. Es herrscht eine gespenstige Stille. Hoffentlich ist die Mietstation noch geöffnet und besetzt?! Ohne Auto würde sich die Weiterreise sonst sehr kompliziert gestalten. Aber unsere Befürchtungen sind unbegründet. Nach den Formalien dürfen wir uns sogar einen der auf dem Parkdeck stehenden Wagen aussuchen. Wir entscheiden uns für den schicken, schwarzen Chrysler, der uns direkt ins Auge sticht: Er sieht wie neu aus und ist mit jeder Menge Komfort wie Autodach, Tempomat oder AV-Eingang ausgestattet. Das alles verspricht für die kommenden 2,5 Wochen entspanntes Reisen.

Durch die Zeitverschiebung von drei Stunden fühlt sich der Tag für uns wie eine Woche an. Unsere Augen stehen auf Halbmast, die Kräfte sind aufgebraucht und es gibt nur noch ein Ziel: Unser Hotel. Alle Sightseeing-Pläne verschieben wir auf den nächsten Tag und fallen total erschöpft ins Bett.


Unser Fazit: Mit der Autovermietung Alamo haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Angestellten sind auch mitten in der Nacht sehr nett und geduldig. Die Tatsache, dass wir uns einen der Wagen innerhalb der gebuchten Kategorie selbst aussuchen durften, war genial. So reisten wir nicht nur komfortabel, sondern auch „stilecht“ durch Amerika. 🙂

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